Immobilien Landwirtschaft

Immobilien

Die Thematik der Immobilien Landwirtschaft untergliedert sich in zwei Kategorien - der Hofstellen sowie dem Ackerland bzw. den Nutzflächen. Zu den Hofstellen gehören alle landwirtschaftlichen Anwesen, wie z.B. der Bauernhof, Lagerhallen, Stallungen, Maschinenhallen, Aussiedlungen, Land- und Forstanwesen, Mühlen, Reiterhöfe, Gutshöfe und dergleichen mehr. In den Bereich des Ackerlandes gliedert man Felder, Wiesen, Gewässer (z.B. Fischweiher), Reitanlagen, Tiergehege und ähnliches.

Hofstellen

Die Hofstelle bzw. ein landwirtschaftliches Anwesen stellt die bebauten Immobilien Landwirtschaft dar, die aus mehreren Gebäudeteilen bestehen können. Aus Wertgründen können Hofstellen auch geteilt werden, wie z.B. in das Wohnhaus, die Stallungen, die Lager- und Maschinenhallen sowie ein oftmals noch vorhandenes Austragshaus. Vielfach werden bei Bauernhöfen einzelne Gebäudeteile auch veräußert. Vor allem dann, wenn die eigentliche Landwirtschaft nicht mehr aktiv betrieben wird.

Früher üblich war eine so genannte Hauswiese direkt am Hof, die einst den Obstgarten darstellte. Heute wurden diesen Hauswiesen vielfach in Bauland umgewandelt und sind bereits mit den Wohnhäusern der Jungbauern bebaut. Oder aber die Bauern stellen darauf Renditeobjekte, wie Mietshäuser, Reihenhaussiedlungen, usw. Wobei diese Immobilien dann natürlich aus der Kategorie Immobilien Landwirtschaft zu entnehmen sind.

Übrigens stellen gerade die bebauten Immobilien Landwirtschaft ein großes Nachfragepotenzial bei den Immobilienkäufern dar. Überwiegend sogar noch die sehr alten Bauernhäuser, die natürlich wunderschön renoviert werden können. Was jedoch in den meisten Fällen einen immens hohen Kostenfaktor widerspiegelt.

Ackerland

Ackerland dient zum Getreideanbau, Wiesen zur Futtererzeugung für Stalltiere und Gewässer zur Fischzucht. Inzwischen wird aber Ackerland immer häufiger dazu verwendet, Aussiedlerhöfe darauf zu bauen. Grund hierfür sind in erster Linie Viehzuchten, die in den Gemeinden und Städten aufgrund ihrer Gerüche und Lautstärken unerwünscht sind. Deshalb stellt das Ackerland heute eine mehrfach begehrte Erdfläche innerhalb der Kategorie Immobilien Landwirtschaft dar.

Wird Ackerland aber noch immer für die reine Lebensmittelerzeugung verwendet, so werden die Bodenflächen unterschiedlichsten Bewertungskriterien unterzogen, die letztendlich den Wert des Ackerlandes ausmachen. So ist eine optimale Bodenbeschaffenheit in der höchsten Stufe mit 100 Bodenpunkten angesiedelt. Durchschnittlich gute Ackerflächen werden zwischen 60 und 80 Bodenpunkten bewertet. Darunter befinden sich Flächen mit Stauwasser, zu viel Kies oder schlechten Umwelteinflüssen, etc.

Das Grundstück eines Landwirts ist nicht selten über mehrere km² groß. Natürlich bietet sich dies auch für verschiedene Freizeitevents an. Des öfteren werden auch Festivals oder Partys auf solchen Grundstücken gefeiert. Dies muss selbstverständlich aber erst mit dem Landwirt abgeklärt werden.

Für die Lebensmittelindustrie werden Gebäude mit speziellen Anlagen und Maschinen benötigt. Da gerade bei der Massenproduktion die Lebensmittelaufbereitung ohne Maschinen nicht schnell genug voranschreiten würde. Auch darf beispielsweise ein Flachschieber für die Abwasserkontrolle benötigt. Mit diesen kann ein zurück laufen durch die Rohre durch einen einfachen Verschluss verhindert werden.

Unter solchen Immobilien für die Landwirtschaft sind jedoch nicht nur Gebäude für die Produktion und die Verarbeitung vertreten. Da die Rohstoffe nicht immer auf einmal weiterverarbeitet werden können, kann eine entsprechende Lagerhalle oft von großem Nutzen oder zwingende Voraussetzung sein. Schließlich kann die Lagerung unter freiem Himmel oft aufgrund schwankender Wetterverhältnisse oft großen Schaden verursachen.